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Retten Sie unsere Beleghebammen!
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) möchte die Regeln für die Vergütung von Geburtshilfe durch Beleghebammen verändern. Dies könnte die Versorgung mit Hebammenhilfe in fast allen Bundesländern dramatisch beschneiden, weil viele Kreißsäle und Geburtsabteilungen wahrscheinlich schließen müssten.

Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) ist daher gegen die Änderungen in der vorgeschlagenen Form. Allerdings benötigt er Ihre Unterstützung, um die sowohl für Eltern als auch für Beleghebammen äußerst ungünstige Entwicklung abzuwenden. Demnächst wird eine Schiedsstelle entscheiden, ob die neuen Regeln kommen.

 

 meineGeburtmeineEntscheidung

Wir Hebammen fühlen uns dem Wohlergehen, der Selbstbestimmung und der Verantwortung von Frauen verpflichtet. Wir möchten, dass jede Mutter und jedes Kind die Betreuung bekommt, die für sie am besten sind. Wir beraten sie und respektieren ihre Wünsche. Unser Ziel ist eine freie und kompetente Entscheidung, ob eine Geburt in einer Klinik, zu Hause oder in einem Geburtshaus stattfindet.Diese Freiheit möchten die Gesetzlichen Krankenkassen nun abschaffen. Sie geben vor, Frauen und Kinder schützen zu wollen. Doch in Wirklichkeit berufen sie sich auf Risiken, die zum Teil wissenschaftlich nicht belegt bzw. interpretierbar sind. Wird beispielsweise der errechnete Geburtstermin um nur einen Tag überschritten, was meistens der Fall ist, sollen Frauen faktisch zu einer Geburt in der Klinik gezwungen werden. Eine Hausgeburt würde künftig nicht mehr bezahlt. Hinzu kommt, dass eine angemessene Beratung den Frauen ebenso wenig bezahlt wird.

Kampagnenmotiv Marius

Mario, 32

Geboren mit der Hilfe seiner Hebamme

Schon gewusst? Bei jeder Geburt ist eine Hebamme dabei.
Unterstützen Sie uns, damit das auch in Zukunft so bleibt!

Wir brauchen unsere Hebammen.

Und zwar so, dass Frauen und Ihre Familien die beste Betreuung rund um Schwangerschaft und Geburt bekommen. Das heißt: ausreichende Versorgung mit Hebammenhilfe im ganzen Land, bessere Arbeitsbedingungen und bezahlbare Versicherungsbeiträge für Hebammen.

egal, wo das Kind geboren wird

Flächendeckende Versorgung

Was ist das Problem? Hebammen gibt es in ganz Deutschland. Aber nicht an jedem Ort arbeiten so viele wie gebraucht werden. Schon in den Städten ist es schwierig, eine Hebamme zu finden, die noch Termine frei hat. Und in ländlichen Regionen gibt es einfach oft keine Hebamme mehr oder sie ist zu weit weg. Kinder richten sich aber bei ihrer Geburt nicht nach der Entfernung zur nächsten Hebamme. Wir brauchen deshalb eine flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe, damit jede Frau rund um Schwangerschaft und Geburt betreut werden kann.

Wie kann ich helfen? Auf unserer Landkarte der Unterversorgung können Sie melden, wenn Sie bei sich am Ort oder in Ihrer Region keine Hebamme gefunden haben. So haben wir immer ein Bild über die aktuelle Situation.

mit Zeit für alle Bedürfnisse

Umfassende Betreuung

Was ist das Problem? Eine Hebamme betreut Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt. Das ist gut für alle, denn je genauer die Hebamme Mutter und Kind kennt, desto besser kann sie die Eltern unterstützen.

Leider ist das heute teils nicht mehr möglich. Hebammen, die beispielsweise in Krankenhäusern arbeiten, betreuen meist mehrere Geburten gleichzeitig. Eine individuelle Begleitung, wie sie sich Eltern wünschen, ist im stressigen Schichtbetrieb oft unmöglich.

mit Sicherheit, auch morgen noch

Versicherungsbeiträge

Wo ist das Problem? Immer wieder geht durch die Medien, dass die Haftpflicht-Versicherungsbeiträge für freiberufliche Hebammen kaum noch bezahlbar sind. Aktuell sind es 6800 Euro pro Jahr. Das Thema ist noch nicht vom Tisch – es wurde bisher nur eine Zwischenlösung erreicht. Und es gibt ein zweites Problem: Die Verdienste von Hebammen decken die Versicherungskosten immer weniger. Bei beidem – Versicherung und Bezahlung – muss die Gesundheitspolitik dringend eingreifen. Sonst können freiberufliche Hebammen bald nicht mehr von ihrer Arbeit leben.

Wie kann ich helfen? Nehmen Sie an unserer Startaktion in Berlin teil oder an Aktionen für Hebammen, die in Ihrer Nähe stattfinden. Teilen Sie in sozialen Medien den Link zu dieser Seite und zur Facebook-Seite des Deutschen Hebammenverbandes.

Warum Hebammen unterstützen?

Seit Jahrhunderten leisten Hebammen mit ihrem Wissen und Können Schwangeren, jungen Müttern und Familien Beistand. Sie sind die Fachfrauen rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett. Lernen Sie mehr über die Arbeit von Hebammen in unseren Porträts.

Deutscher Hebammenverband e.V.
Gartenstraße 26
76133 Karlsruhe

Fon 0721-98189-0
Fax 0721-98189-20

E-Mail: info@hebammenverband.de